Die Macht der Banken einschränken? ECO erklärt die Geldschöpfung und bringt die Vollgeldreform ins Spiel.
Der Handel mit faulen Hypotheken endete in der Finanzkrise, die schlechte Haushaltsdisziplin vieler Staaten führte zur Schuldenkrise – so die gängige Analyse gegenwärtiger Probleme. Doch nun melden sich Kritiker dieses Ansatzes zu Wort: Die tiefere Ursache der Krisen sei im heutigen System der Geldschöpfung zu suchen: Statt realem Geld sei zu viel virtuelles Geld im Umlauf. Das müsse sich radikal ändern - mit der sogenannten Vollgeldreform.
Quelle: blog.angelozehr.sg
2012: The Year in Graphs (Wonkblog)
Eine tolle Grafiksammlung zu Wirtschaft und Verteilung.
Charting the state of the U.S. economy: EPI’s top charts of 2012
Zwölf Grafiken zur US-Wirtschaft, zu Managersalären, Arbeitslosigkeit und Verteilung
Steueroase für Reiche, Steuerhölle für Arme (TA)
Der Kanton Schwyz lockt mit rekordtiefen Steuern Reiche an. Doch die Ärmsten werden zur Kasse gebeten.
Was motiviert uns? Dan Pink nimmt die Idee des Homo oeconomicus auseinander, die davon ausgeht, dass wir besser arbeiten je mehr Anreize (in Form von Geld) wir bekommen. Statt Geld motiviert uns Sinn, Autonomie und Können-Wollen.
Frankreichs Rechtspartei Front National boomt. An der Spitze steht Marine Le Pen, die Anfang 2011 das Parteizepter von ihrem Vater übernommen hat. Ein Augenschein im Süden Frankreichs.
Bürgerliche Windfahnen beim Atomausstieg
Bonus für Topmanager vor Gericht?
Premiere: Politlinks in den Medien.
Wieso so viele 1000er-Noten? Gian Trepp geht der Frage in der Zeit nach

Haben Sie sich mal gefragt, warum fast zwei Drittel des Schweizer Bargelds aus 1.000-Franken-Scheinen bestehen? Eine unangenehme Antwort.
Die Initiative «Ecopop» will die Einwanderung in die Schweiz begrenzen. Damit folgt sie einer langen Tradition, aber auch historischen Vorbildern, was problematisch werden könnte. Welche das sind, darüber diskutieren der Ethiker Andreas Cassee und der Geschäftsführer von «Ecopop», Andreas Thommen. Wenn die Initiative der Ecopop angenommen würde, dann wäre die Schweiz eine Insel in der Welt. Eine Insel, die sich weitgehend abschottet von den Migrationsströmen, eine Schweiz, die sich einigelt.
Wenn die Wohnungspreise innerhalb von 5 Jahren um 50% steigen, wer profitiert?
Quelle: comparis.ch
Der Neosexismus kommt
Top-Manager gibt sich als Polizist aus und missbraucht Prostituierte - der Name bleibt geheim
Top-Manager und leitender Angestellter eines Konzerns, mittleren Alters, Schweizer, wurde zu 21 Monate Freiheitsstrafe bedingt wegen mehrfacher sexueller Nötigung, Nötigung und Amtsanmassung verurteilt.
Das Verfahren wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit strengen Schweigeauflagen an die Gerichtsberichterstatter (Busse von 10’000 Franken und Entzug der Akkreditierung) durchgeführt. Mit der Begründung: «Der Beschuldigte hat glaubhaft dargetan, dass seine gesamte wirtschaftliche Existenz, aber auch sein familiäres Umfeld auf dem Spiel stünde oder ruiniert würde, sollte das Verfahren an seinem Arbeitsort oder in seinem persönlichen Umfeld bekannt werden».
Wenn ein Hauswart, ein Albaner oder eine geistig verwirrte Mutter angeklagt ist, darf die ganze Schweiz die Identität der Person erfahren und der “Blick” kann wochenlang Kampagnen führen, die das Privatleben und die Zukunft der Person nachhaltig zerstören. Wenn aber ein Top-Manager betroffen ist, gelten anscheinend andere Bedingungen. Jede und Jeder soll eine Chance zur Besserung haben - aber wenn die Chancen dazu derart ungleich verteilt sind, denkt man bald an Klassenjustiz. Die Kleinen fängt man (und lyncht sie medial gleich noch) und die Grossen lässt man laufen…





